ErdeVulkane & Geysire - Bruchzonen der Erdkruste
Die Erdkruste schwimmt, aufgeteilt in mehrere Platten, auf dem Erdmantel. Diese riesigen Platten reiben gegeneinander oder können sich sogar über- beziehungsweise untereinander schieben. Erdbeben oder Gebirgsauffaltungen sind beispielsweise die Folge. Grund für die Bewegung der Platten sind die Gesteinsströme im heißen Erdinnern. Dort, wo die Platten aneinander stoßen (Bruchzonen), kann heiße Gesteinsschmelze (Magma) bis an die Erdoberfläche aufsteigen, sich in Magma-Kammern ansammeln oder durch Vulkane als Lava an die Erdoberfläche treten. 90 Prozent aller Vulkane befinden sich an solchen Bruchstellen. Alle anderen Vulkane bezeichnet man als Hot-Spots, denn dort dringt Material aus großen Tiefen nach oben und durchschweißt die Erdkruste punktuell. Eine weitere Erscheinungsform dieser so genannten geothermischen Anomalien sind Geysire. Auf der Erdoberfläche wie auch in den Ozeanen sind diese heißen Springquellen in vulkanischen Gebieten zu finden.
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