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Luft

Geballte Energie – Wirbelstürme

Foto: Wirbelsturm

Wirbelstürme entstehen ab 27 Grad Celsius Wassertemperatur, denn dann verdampft eine riesige Menge Wasser. Diese enorme Menge an feuchten und warmen Luftmassen steigt nach oben und erzeugt damit eine extrem hohe Saugwirkung. Von außen wird immer mehr Luft angesaugt. In der Mitte dieses Sogs fallen hingegen kühle Luftmassen herab – das ist das Auge des Wirbelsturms, in dem fast Windstille herrscht. Die Drehbewegung kommt durch die Windrichtung und die Erdrotation zustande.

Wirbelstürme tragen übrigens auf der ganzen Welt unterschiedliche Bezeichnungen, auch wenn es sich um dasselbe Wetterphänomen handelt: In Amerika nennt man sie Hurrikan, in China Taifun und in Indien Zyklon.

Tornados sind eine besondere Form von Wirbelstürmen in Nordamerika, die in Verbindung mit Gewittern entstehen. Sie bewegen sich mit einem Durchmesser von einigen Hundert Metern wie eine Walze mit unglaublicher Energie übers Land. Bevorzugt entstehen sie an Kaltfronten, an denen trockene mit feuchtwarmer Luft zusammenstößt und sich vermischt. Dabei entstehen außerordentlich große Unterschiede von Temperatur und Luftfeuchtigkeit auf engstem Raum. Der dadurch ausgelöste extreme Druckabfall verursacht Windgeschwindigkeiten von mehreren Hundert Kilometer pro Stunden. Die angerichteten Verwüstungen lassen vermuten, dass in Extremfällen im Tornado Windgeschwindigkeiten bis 1.000 Kilometer pro Stunde auftreten können.

 

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