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Sonne

Entstehung des Sonnensystems

Foto: Sonnensystem

Das Sonnensystem ist vermutlich vor rund 4,6 Milliarden Jahren entstanden. Moderne Theorien gehen davon aus, dass sich Sonne und Planeten gleichzeitig oder kurz nacheinander aus derselben Materie, dem Urnebel, gebildet haben.

Dieser Urnebel verdichtete sich im Laufe der Zeit immer mehr. Aus einzelnen Wirbeln bildeten sich im Zentrum die Sonne und um sie herum größere feste Körper, sogenannte Planetesimale, aus denen später die neun Planeten wurden (Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und Pluto).

Die Sonne hat heute einen Radius von fast 700.000 Kilometern und ein Volumen, in das die Erde mehr als 1,3 Millionen Mal passt. Sie ist ein gigantischer Himmelskörper, der zu 75 Prozent aus Wasserstoff und zu 25 Prozent aus Helium besteht. Die Energie, die die Sonne jährlich auf die Erde abstrahlt, beträgt 1,5 Trillionen Kilowattstunden. Das ist drei Millionen mal mehr Energie als in Deutschland Strom pro Jahr verbraucht wird (rund 500 Milliarden Kilowattstunden).

Temperatur, Druck und Dichte der Sonne nehmen zum Kern hin zu, da immer mehr Masse auf die einzelnen Schichten drückt. Dadurch befinden sich 90 Prozent der gesamten Masse der Sonne im Inneren der halben Strecke vom Kern bis zur Oberfläche.

 

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