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Wasser

 

Meeresströmungen – die Klimapumpen

Foto: Wellen

Die Strömungen der Weltmeere entstehen im Wesentlichen in den Ozeanen durch Winddriften und die ständig wehenden Winde wie Passat oder Monsun. Durch die Bewegung der riesigen Wassermassen mit unterschiedlichen Temperaturen beeinflussen sie das Weltklima.

Auch unser Wetter in Europa ist stark von einer solchen Strömung geprägt - dem Golfstrom. Er bringt warmes Wasser aus dem tropischen Westatlantik bis vor die Küsten Großbritanniens, Irlands und Skandinaviens. Dank dieser "Fernwärmeversorgung" liegt die Wintertemperatur beispielsweise an der norwegischen Küste um mehr als zehn Grad Celsius höher als auf entsprechender geografischer Breite in Alaska.

Dass die großen Meeresströme im Gleichgewicht bleiben, dafür sorgen die Wassertemperatur und der Salzgehalt. Ist beispielsweise der Salzgehalt zu hoch, kann das Oberflächenwasser nicht mehr in die Tiefe sinken. Sehr salzhaltiges Tiefenwasser entsteht, der Abtransport funktioniert nicht mehr. Die empfindliche Klimapumpe Golfstrom käme damit zum Stillstand.

 

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