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enviaM - Wir sind hier gern Zuhause

Teddybär – Krankenhaus

Antragsteller:
Der "Förderverein der Grundschule Siersleben e. V." und die Grundschule engagieren sich gemeinsam für die Schüler. Sie realisieren stetig unterschiedliche Projekte, um die Kinder für ihre Natur und ihr Umfeld zu sensibilisieren. Besuche im Verkehrsgarten sowie Theater- und Musikaufführungen werden durch den Förderverein erst möglich.

Beschreibung und Ziel des Projektes:
In diesem Projekt sind die Teddybären die Patienten und die Kinder ihre besorgten Teddy-Eltern. In mehreren Stationen durchleben sie die unterschiedlichen Prozeduren (Anmeldung, Behandlung, Röntgen, OP und Apotheke). Unterstützt wird die Schule dabei von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Das Teddybär Krankenhaus ist ein internationales Projekt, um Kindern die Angst vor weißen Kitteln, Arztbesuchen und Krankenhausaufenthalten zu nehmen. Alle medizinischen Handlungen werden hier am Kuscheltier erbracht, so dass das Kind die Arzt-Patient-Beziehung erlebt - ohne selbst Patient zu sein. Die Kinder dürfen selber beim Verband anlegen und Wunden nähen anpacken. Durch das Rollenspiel erfahren die Kinder ganz nebenbei viel über die Handlungsabläufe beim Arztbesuch.

Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit des Projektes:
Das geplante Projekt soll ein langfristiges Vorhaben werden, um auch den nachkommenden Schülern an der Grundschule Siersleben diese Erfahrung zukommen zu lassen. Mit einer Veranstaltung kann man den Kindern die Angst nicht dauerhaft nehmen, aber wenn man dies Jahr für Jahr wiederholt - wie an der Universität Trondheim /Norwegen, die das seit 1999 macht - dann kann es sich nur lohnen.

Nachwuchsförderung:
Gemeinsam veranstalten der Förderverein und die Grundschule Siersleben einen "Tag der offenen Tür" und lassen durch Plakat-und Bilderpräsentation den Rest der Schule an dem Projekt teilhaben. Die Heranwachsenden festigen ihr Wissen aus dem Sachkundeunterricht und lernen, ihre Wissenssteigerung zu kommunizieren und Mitschüler zu begeistern.

 

LESEN-BILDUNG-ZUKUNFT

Antragsteller:
In der Kleinstadt Wolkenstein leben heute rund 1.600 Einwohner, mit den eingemeindeten Nachbarorten sind es rund 4.400 Einwohner. Das genaue Gründungsjahr der Stadtbibliothek Wolkenstein ist leider nicht bekannt. Bis 1945 befand sich eine Bibliothek in der Schule, die aber durch einen Bombenangriff völlig zerstört wurde. Danach beherbergte das Rathaus die städtische Bibliothek. 1961 bezog die damalige Zentralbibliothek neue Räume am Markt. Seit 1992 befindet sich die Stadtbibliothek im Nordflügel des Schlosses, wo sie neu ausgestattet ihre kleinen und großen Nutzer zum Stöbern einlädt.

Beschreibung und Ziel des Projektes:
Das Projekt startete 2007 mit Unterstützung der enviaM. Es wird in diesem Jahr zum dritten Mal durchgeführt und durch ein Ganztagsangebot zur unterrichtsergänzenden Leseförderung erweitert.
Buchvorstellungen, Bilderbuch-Kino und Vorlesewettbewerbe machen das Angebot sehr vielseitig. Mit zusätzlichen besonderen Veranstaltungen, in denen die Kinder Autoren, Musikern und Schauspielern begegnen, soll nicht nur Leselust geweckt, sondern auch Lust auf Kultur gemacht werden.

Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit des Projektes:
Durch das erweiterte und attraktive Angebot der Stadtbibliothek Wolkenstein wird das Lesen für Groß und Klein wieder zum Vergnügen. Ein weiterer positiver Nebeneffekt durch die räumliche Veränderung ist die Kooperation mit der Grundschule, die künftig ihr Ganztagsangebot zur Leseförderung in der Bibliothek abhalten wird. So bleibt die Stadtbibliothek Wolkenstein der Gemeinde und vor allem den Kindern erhalten.

Nachwuchsförderung:
Die Entwicklung und Förderung von Leselust und Lesekompetenz soll die Grundlage für  Wissensaneignung und Bildung sein und so für bessere Zukunftschancen sorgen.

 

7. Sommerakademie der Kulturstiftung Hohenmölsen "Stromlinien - Himmelswege - Wasserstraßen"

Antragsteller:
Die Sommerakademie der Kulturstiftung Hohenmölsen ist eine Initiative, welche die soziale, ökonomische und ökologische Verantwortung bei der Auseinandersetzung mit den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts thematisiert. Sie widmet sich der Aufarbeitung und anschaulichen Darstellung der Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Industriekultur in Mitteldeutschland, in einer Region, die selbst sehr stark von der Industrialisierung und deren Folgen geprägt ist. Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz, Kultusminister des Landes Sachsen-Anhalt hat dies ausdrücklich als einzigartig gewürdigt.

Beschreibung und Ziel:
Durch die Anwendung zeitgemäßer innovativer Methoden vermittelt die Sommerakademie nicht nur neue fachliche Kenntnisse sondern vor allem auch wertvolle Erfahrungen bei der Lösungssuche und Umsetzung von Ideen. Es wird so die Erfahrung vermittelt, wie eine Vielfalt von Individuen zur Zusammenarbeit finden kann, die alle Beteiligten bereichert und zu neuartigen Formen der Wissensgenerierung und -vermittlung führt. Die Sommerakademien sind damit ein einmaliges Angebot gerade für Studierende und Graduierte zur Gestaltung ihres Studiums, der beruflichen Orientierung und fachlichen Profilierung sowie zur Ausprägung sozialer Kompetenzen.

Mit der Sommerakademie wird weiterhin angestrebt:

  • den Informations- und Erfahrungsaustausch in einem weiten Rahmen zu gewährleisten und dafür eine Kommunikationsplattform zu bieten
  • Wissen über die Lebens- und Arbeitsverhältnisse der Bevölkerung in den Bergbauregionen zu vermitteln und damit ein besseres Verständnis der unterschiedlichen Chancen der Problemlagen zu erreichen
  • interessante und zukunftsorientierte Netzwerke aufzubauen und zu pflegen


Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit:

Mit der Sommerakademie werden konkrete soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen bearbeitet, die den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts hinsichtlich eines verantwortungsvollen Umgangs mit unseren Ressourcen entsprechen.

Nachwuchsförderung:
Die Sommerakademie wendet sich an Abiturienten, Studenten und Hochschulabsolventen einer breiten Palette von Fachrichtungen: Sozial-, Natur- und Technikwissenschaftler, Ingenieure, Kultur- und Kunstschaffende, Raum- und Landschaftsplaner, Technologen sowie Pädagogen.

Internet: http://www.kulturstiftung-hohenmölsen.de/

 

Lexikon

Fachbegriffe leicht verständlich

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