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enviaM - Wir sind hier gern Zuhause

Lehr- und Traditionskabinett der FFW Windischleuba

Antragsteller:
Die Freiwillige Feuerwehr Windischleuba besteht bereits seit 130 Jahren. Im Jahr 2008 wurde begonnen, im sanierten Feuerwehrgebäude in Windischleuba den Dachboden auszubauen, um in Eigeninitiative ein Lehr- und Traditionskabinett für die Kammeraden, die Jugendfeuerwehr und die Bambini-Gruppe einzurichten.

Beschreibung und Ziel des Projektes:
Ziel des Projektes ist es, das lange Bestehen der Feuerwehr darzustellen und zu würdigen. Des Weiteren sollen Lehrgänge des Brandschutzwesens durchgeführt und die Ausbildung des Nachwuchses in spielerischer Form gestaltet werden. Es sind Vitrinen geplant, in denen die Geschichte der Feuerwehr aufgezeigt und die Feuerwehrtechnik von damals ausgestellt wird.

Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit des Projektes / Nachwuchsförderung:
Bei all diesen Arbeiten werden die Kinder der Bambini-Gruppe und der Jugendfeuerwehr spielerisch mit einbezogen. Sie werden auch in Gerätekunde unterrichtet und üben einen Löschangriff unter der Aufsicht aktiver Kameraden. Um mit anderen Jugendfeuerwehren Kontakte zu knüpfen und die Kräfte zu messen, findet jährlich ein Jugendcamp statt, das gerne besucht wird.

 

Pokalwettbewerb der Muldentaler Grundschulklassen im Lesen

Antragsteller:
Die Stadtbibliothek Colditz besteht bereits seit über 80 Jahren und ist ein unverzichtbarer Teil der Stadt geworden. In 2010 wurde das Projekt "Pokalwettbewerb der Muldentaler Grundschulklassen im Lesen" ins Leben gerufen, das aufgrund der Beliebtheit im Jahre 2011 fortgesetzt wird.

Beschreibung und Ziel des Projektes:
Ziel des Projektes ist es, die Lese- und Rechtschreibkompetenzen der Muldentaler Grund-schüler zu verbessern. Getestet werden diese zunächst in verschiedenen Klassenwettbewerben der teilnehmenden Grundschulen. Im Juni 2011 findet dann der große Abschlusswettbewerb der Klassenbesten mit Vorlese- und Wissenstest statt, wobei eine Jury pro Klassenstufe, bestehend aus dem Bürgermeister, beteiligten Schulen, Sponsoren, beteiligte Bibliotheken und berufenen kompetenten Bürgern über die Bewertung entscheidet. Zum Schluss werden Preise an die Sieger und Platzierten sowie der Wanderpokal an die beste Grundschule übergeben. Als kleiner Anreiz dient die Aussicht, dass der Wanderpokal in einer Schule bleibt, falls diese dreimal gewinnen sollte.

Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit des Projektes / Nachwuchsförderung:
Zweck des Wettbewerbs ist es, zusätzliche Bildungs- und Freizeitangebote für die Ganztagsschulen zu platzieren und in diesem Rahmen die Schüler langfristig auf den alljährlichen Bundeswettbewerb "Leselöwe" zu Beginn der 6. Klasse vorzubereiten.

 

Multikulturelles Camp "Fremde werden Freunde"

Antragsteller:
Der Landesverband "Kinder- und Jugenderholungszentrum Sachsen-Anhalt e.V." wurde am 20.09.1990 gegründet. Er arbeitet im Interesse der Kinder- und Jugendlichen und setzt sich für die Erhaltung und Verbesserung der Erholungs- und Freizeitbedingungen sowie anderer Aufgaben der Jugendhilfe in den bestehenden Zentren und Verbänden ein. Hauptziel des Vereins ist es, Kindern und Jugendlichen aus ganz Deutschland und dem Ausland Möglichkeiten zur aktiven Erholung, einer sinnvollen Freizeitgestaltung und Bildung zu schaffen.

Beschreibung und Ziel des Projektes:
Im Rahmen des multikulturellen Camp "Fremde werden Freunde" werden mit den teilneh-menden Kindern Theaterstücke einstudiert. Zu den Teilnehmern zählen Kinder aus dem Bundesland Sachsen-Anhalt und Heranwachsende mit Migrationshintergrund. Unter dem Motto "Eine Reise um die Welt" können die Teilnehmer/innen in unterschiedlichen Workshops das Theaterstück nach ihren Vorstellungen umsetzen. Entsprechend der Neigungen und Interessenlagen der Teilnehmer/innen werden verschiedene Workshops in den Bereichen Theater, Tanz, Trommeln und Dekoration/Kostüme angeboten.

Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit des Projektes:
Die Heranwachsenden lernen durch die Workshops die unterschiedlichen Kulturen und Lebensgewohnheiten der Menschen auf den Kontinenten kennen. Das "Andere / Fremde" wird als Interessantes durch praktische Erfahrungen vertieft. Die Gruppen erhalten einen klaren Auftrag. Sie erarbeiten in unterschiedlichen Teilthemen ein Gesamtprojekt. Die Teilnehmer/innen ergänzen sich gegenseitig, lernen eigenen Fähigkeiten kennen und verfolgen ein gemeinsames Ziel. Die Heranwachsenden sollen erkennen, dass dieses Ziel nur erreicht werden kann, wenn all Teilnehmer/innen der Gruppe ihren spezifischen Beitrag leisten und kooperativ interagieren.

Nachwuchsförderung:
Die Heranwachsenden lernen, sich gegenseitig zu unterstützen, statt miteinander zu konkurrieren. Sie sollen beim Lösen unterschiedlicher Aufgaben erfahren, was es beutet, sich aufeinander verlassen zu können. Berührungsängste werden erkannt und abgebaut. Die Jungen und Mädchen sollen ihre eigenen Grenzen testen und lernen, sich etwas zuzutrauen. Sie erleben dabei die Gemeinschaft in der Gruppe und werden dabei ihre Fähigkeiten entdecken und entwickeln.

Internet: http://www.kieze.com

 

Kinderspielstadt "Branzkrixx"

Antragsteller:
Der Christliche Verein Junger Menschen Brandis e. V. gegründet im Jahr 1990, arbeitet in vielen Bereichen der Kinder-, Jugend-, Sport- und Freizeitarbeit. Männer und Frauen, Jungen und Mädchen aus allen Völkern und Rassen, Konfessionen und sozialen Schichten bilden die weltweite Gemeinschaft im CVJM. Der Verein kooperiert mit Schulen, Horten und Kindertagesstätteneinrichtungen der Stadt Brandis und Umgebung.

Beschreibung und Ziel des Projektes:
Ziel des Projektes ist das spielerische Erlernen der Strukturen und Funktionsweisen einer Stadt mit ihren demokratischen, sozialen und wirtschaftlichen Zusammenhängen. Indem die Kinder über mehrere Tage in etwa 15-20 verschiedenen Berufen der unterschiedlichen Bereiche Verwaltung/Politik (Rathaus und Bürgerversammlung), Produktion, Dienstleistung, Medien (Tageszeitung und Film), Kultur und Freizeit arbeiten, erfahren sie kindgerecht vereinfacht deren Zusammenhänge. Die Kinder werden aktiv in die Abläufe der Stadt eingebunden. Sie sind an deren Gestaltung durch das Einbringen ihrer Wünsche, Verbesserungsvorschläge und Vorstellungen unmittelbar beteiligt. In dieser Mitbestimmung liegen die demokratischen Wurzeln der Spielstadt.

Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit des Projektes:
Neben der eigentlichen Zielgruppe der 6-13 Jährigen wird eine weitere Gruppe an Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 15 und 27, mit ihrer Aufgabe als Betreuer und Mitgestalter, angesprochen. Durch Übernahme von Verantwortung in einzelnen Bereichen gegenüber Jüngeren entwickeln sie ein erweitertes Bewusstsein für sich und andere. Dieses riesige Mitarbeiter-Netzwerk aus Personen der unterschiedlichsten Bereiche (Kinder- und Jugendarbeit, Handwerker, Senioren, Schüler, Studenten, Eltern), fordert ein Höchstmaß an Rücksichtnahme, Anerkennung und Toleranz jedes Einzelnen. Dessen Umsetzung wird den Kindern unmittelbar vorgelebt.

Nachwuchsförderung:
Durch das Übernehmen und Ausprobieren der verschiedenen Aufgaben werden sich die Kinder ihrer eigenen Fähigkeiten bewusst. Sie entdecken sich mit ihren Talenten und Werten, was eine Stärkung ihrer eigenen Persönlichkeit und ihrer sozialen Kompetenz bewirkt. Darüberhinaus erleben die Heranwachsenden Erfolge und Scheitern (wenn es mal nicht mit dem Traumjob klappt). Sie erfahren mehr über menschliche Stärken und Schwächen. Durch diesen Prozess der Identitätsbildung sollen die Kinder zu starken, selbstbewussten Menschen heranreifen.

Internet: http://www.cvjm-brandis.de

 

Rhythm Theatre – Gib mir eine Chance

Antragsteller:
La Belle - Schule für Tanz, Theater und Musical e. V. bietet sinnvolle Freizeitgestaltung in der Niederlausitz. Das Angebot reicht von Baby Classics über kreativen Kindertanz, Klassischen Tanz oder Moderndance und Jazzdance bis hin zu Theaterworkshops.

Beschreibung und Ziel:
Jugendlichen und Kindern wird durch das Tanztheaterprojekt eine Plattform geboten, sich zu entdecken und zu verwirklichen. Ziel ist es, das Interesse für Rhythmus und Bewegung zu wecken. Die Ziellosigkeit der Kinder und Jugendlichen ist ein großes Problem der heutigen Zeit. Das Projekt "Rhythm Theatre - Gib mir eine Chance" möchte dem entgegenwirken und neue Wege aufzeigen. Das Projekt bietet ein breites Spektrum des ganzheitlichen Erfahrens. Die Premiere des Projektes wird am 27. Juni 2009 anlässlich des Stadt- und Heimatfestes in Luckau stattfinden. Die Jugendlichen treffen sich einmal wöchentlich zum Proben. Wochenendworkshops bereichern das Projekt und fördern eine intensive Auseinandersetzung mit der Problematik. Der Verlauf des Projektes wird von Beginn bis zur Performance in Bild und Protokollen dokumentiert. Gedanken und Gefühle sowie die Entwicklung der Teilnehmer werden in einer Filmdokumentation festgehalten.

Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit:
Den Sinn des Lebens zu verstehen, ist für die heutige Jugend fast nicht mehr greifbar, zielorientierte Perspektiven erkennen, nicht mehr möglich. Gerade in ländlichen Umgebungen ist es wichtig, das künstlerisch gesellschaftliche Leben zu mobilisieren und aktiv zu gestalten. Sich gegenseitig respektieren und aufeinander zugehen muss immer wieder geübt werden.

Nachwuchsförderung:
"Rhythm Theatre - Gib mir eine Chance" ist ein Projekt, in dem sich Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichem Bildungsniveau und sozialer Herkunft begegnen. Den eigenen Körper zu entdecken und seine Möglichkeiten in der Bewegung zu erleben, ist eine große Abenteuerreise. Mit eigenen Texten, untermalt mit einer einzigartigen Rhythmuskomposition, werden hier Umweltprobleme aufgezeigt. Für viele dieser Kinder und Jugendlichen werden Veränderungen stattfinden, ohne dass es ihnen anfangs bewusst wird. Besonders Kindern und Jugendlichen aus sozial schwachen Familien soll eine Chance geboten werden, eine Veränderung in ihrem Leben zuzulassen, in dem die Persönlichkeit gestärkt und Kommunikationsfähigkeit geschult wird.

Internet: http://www.labelle-tanztheater.de

 

Schul- und Gemeindebibliothek Ossling

Antragsteller:
Die Gemeinde Ossling ist eine politisch eigenständige Kommune im Landkreis Bautzen mit ca. 2.500 Einwohnern. Bereits in Vorwendezeiten wurde eine Gemeindebibliothek eingerichtet, deren Betrieb aber nach 1990 eher sporadisch weitergeführt wurde.

Beschreibung und Ziel:
Seit Mai 2006 beteiligt sich die Gemeinde Ossling an dem vom ehemaligen Landkreis Kamenz geförderten Projekt "Bibliotheken". Dieses Projekt hat zum Ziel, verwaiste Bibliotheken wieder der Öffentlichkeit zuzuführen. Die vorhandenen Medien der Gemeindebibliothek wurden gesichtet, signiert, katalogisiert und auf einen neuen Stand gebracht. Auch einige Teile der Ausstattung der Bibliothek konnten mit Unterstützung der Kreisergänzungsbibliothek Kamenz erneuert werden.

Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit:
Durch das Wiederaufbereiten und Ergänzen der Medien der Bibliothek ist es den Gemeindemitgliedern und vor allem den Kindern der Gemeinde wieder möglich, die Gemeindebibliothek Ossling langfristig zu nutzen.

Nachwuchsförderung:
Wichtig ist der Gemeinde die Heranführung junger Leser an die Bibliothek. Dies soll durch sechs bis acht Themenveranstaltungen speziell für Kinder realisiert werden. Desweiteren werden Buchlesungen in der Osslinger Grundschule und der Kindertagesstätte angeboten. Die Bibliothekseinführung für Grundschüler wird ebenfalls durch die Gemeindebibliothek gewährleistet. Projekte der Grundschule werden individuell mit entsprechender Literatur unterstützt.

 

Zirkusprojekt

Antragsteller:
An der Grundschule Anhaltsiedlung Bitterfeld-Wolfen lernen momentan 263 Kinder, 231 aus der GS "Anhaltsiedlung" und 32 Schüler von der Förderschule "Erich-Kästner". Die Anzahl der Klassen beträgt 15.

Beschreibung und Ziel:
Im Rahmen der Projektwoche vom 23. bis 28.März 2009 haben die Pädagogen gemeinsam mit den Kindern das Thema "Zirkus" ausgewählt. Zirkus verändert die Kinder. Die Ausbildung der Kinder wird von Zirkusfachpersonal ausgeübt. In solch einem Projekt kann jedes Kind seine Rolle finden, ob sportlich oder unsportlich, schüchtern oder extrovertiert. Wenn unter professioneller Anleitung gearbeitet wird, sind effektvolle akrobatische Übungen und ganze Nummern in kurzer Zeit zu verwirklichen. Die Kinder können sich selbst einen Namen für den Zirkus aussuchen und entwerfen im Vorfeld Plakate, um diese anschließend zu verteilen.

Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit:
Der 1. Ostdeutsche Projektcircus Andre Sperlich ist bereits seit 5 Jahren aktiv und konnte sich in dieser kurzen Zeit erfolgreich als Marktführer dieser Branche deutschlandweit behaupten. Im Jahr 2009 werden etwa 100 Projekte mit ca. 20.000 Kindern gestartet. Dies zeigt die weiterhin ungebrochene Nachfrage nach diesem Projekt.

Nachwuchsförderung:
Die motorische und soziale Kompetenz der Kinder wird verbessert, denn Zirkusarbeit bedeutet Zusammenarbeit, Disziplin, Verantwortung, Körperlichkeit und Mut. Der Wechsel in eine neue Rolle ist eine Lebenserfahrung, Applaus zu bekommen ebenfalls. Insbesondere benachteiligte Kinder erfahren hier viel positive Zuwendung. Lernen geschieht durch Nachahmen oder Anleitung, Sprache tritt in den Hintergrund, der Körper spricht.

Internet: http://www.projektcircus.de

 

Lexikon

Fachbegriffe leicht verständlich

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