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Straße der Romanik in Sachsen-Anhalt

Burg Saaleck

Wer die "Straße der Romanik" in Sachsen-Anhalt bereist, begibt sich auf eine Reise zu wunderschönen mittelalterlichen Städten und Denkmälern: Dorfkirchen, Klöster, Dome und Burgen – all das erwartet Sie auf Ihrem Weg. 1993 wurde die "Straße der Romanik" gegründet. Sie ermöglicht dem Besucher Einblicke in Kulturreichtümer aus den Jahren 950 bis 1250.
Sie haben zwei Möglichkeiten, die "Straße der Romanik" kennen zu lernen. Sie können zwischen der 425 Kilometer langen Nordroute und der 720 Kilometer langen Südroute wählen. Die Nordroute führt Sie von Magdeburg nach Pretzien und die Südroute von Magdeburg nach Hecklingen.
In der Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts gibt es gleich mehrere Sehenswüdigkeiten, die die "Straße der Romanik" säumen: der Magdeburger Dom wurde im 13. Jahrhundert errichtet, das Kloster Unser Lieben Frauen im 11. Jahrhundert, die St. Sebastianskirche ebenfalls im 11. Jahrhundert und die St. Petrikirche im Jahr 1150.

Bereisen Sie als erstes mit uns die Nordroute. Sehenswert sind hier: in Groß Ammensleben und Hillersleben jeweils das Benediktinerkloster, in Diesdorf die Nonnenklosterkirche von 1161, in Salzwedel die Lorenzkirche aus dem 13. Jahrhundert, in Arendsee das Benedikter-Nonnenkloster, in Havelberg der Dom St. Marien aus dem Jahr 1150, in Sandau die Stadtkirche St. Nicolaus von 1200, in Wust die Dorfkirche, in Jerichow die Stadtkirche und der Prämonstratenserstift, in Burg die Unterkirche St. Nicolai sowie die Oberkirche Unser Lieben Frauen und in Loburg die Kirchenruine Unser Lieben Frauen.

Auf der Südroute empfehlen wir folgende Sehenswürdigkeiten: die Westerburg bei Dedeleben, eine Wasserburg aus dem 11. Jahrhundert, in Huysburg das Benediktinerkloster von 1121, in Halberstadt die Liebfrauenkirche und der Dom St. Stephanus, in Blankenburg das Zisterzienserkloster Michaelstein aus dem Jahr 1146, in Quedlinburg die Stiftskirche St. Servatii, die Krypta der Wipertikirche sowie den berühmten Quedlinburger Domschatz, in Ballenstedt die Klosterkirche mit dem Grab von Albrecht des Bären, in Gernrode die Stiftskirche St. Cyriakus aus dem 10. Jahrhundert, in Ermsleben das Kloster Konradsburg von 1200, in Burg Falkenstein die gleichnamige Burg aus dem Jahr 1120, in Sangerhausen die Ulrichkirche, in Allstedt, Querfurt und Eckartsberga jeweils eine Burg. In Bad Kösen gibt es gleich zwei Burgen: die Rudelsburg und die Burg Saaleck sowie das Romanische Haus. Weitere Denkmäler, die Sie auf Ihrer Tour besuchen sollten, sind: in Schulpforte das Kloster – heute mit Internat und Schule – sowie die Klosterkirche von 1137, in Naumburg den bekannten Dom mit den Standbildern von Ekkehard und Uta, in Zeitz die Moritzburg mit dem Dom St. Peter und Paul aus dem 11. Jahrhundert, in Freyburg das Schloss Neuenburg, in Merseburg den Dom St. Johannes und Laurentius sowie die Neumarktkirche, in Halle/Saale die Burg Giebichenstein - in der heute die Hochschule für Kunst und Design zu Hause ist - sowie in Landsberg die Doppelkapelle St. Crucis aus dem 12. Jahrhundert.

Kartenmaterial, umfassende Informationen zur Strecke und den Orten sowie einen Überblick über die Orgellandschaft in Sachsen-Anhalt finden Sie unter http://www.romanikstrasse.de.

 

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